Plattling-Deggendorf-Straubing - David gegen Goliath?

Stadträtin Bärbel Vollkommer-Kehl

Zum Artikel „Verödung der Plattlinger Innenstadt beklagt“ über die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler in der Freitagausgabe unserer Zeitung, frage ich mich: „Warum muss sich eine Stadt immer in einen Vergleich begeben? „Shopping-Queen“ tauglich Plattling-Deggendorf-Straubing - David gegen Goliath? 13000 Einwohner gegen 45000 Einwohner.

Warum sprechen WIR Plattlinger meist von dem, was wir nicht haben? Das ist doch in der heutigen Zeit ehrlich gesagt ‘Jammern auf hohem Niveau’!

Da ich fast ausschließlich in Plattling einkaufe, erlaube ich mir zu sagen, dass man hier in Plattling alles bekommt, was man zum Leben braucht! Ich jedenfalls, genieße immer wieder meinen Einkauf im Einzelhandel – super Beratungen vom freundlichen Verkaufspersonal in angenehmer Atmosphäre, einen leckeren Cappuccino obendrauf. Wo bitte bekommt man sowas im Internet oder in einem riesigen unpersönlichen Kaufhaus? Und wenn mal etwas nicht vorrätig ist, bemühen sich die Geschäfte, das gewünschte Produkt zu bekommen. Ist es nicht schön in Plattling?

Wir haben ein überaus großes und buntes kulturelles Angebot, wunderschöne Freizeitmöglichkeiten, viele Kinderspielplätze und ein reges Vereinsleben, ein Rathaus, Post, Bahnhof, Schulen, Kindergärten, Banken, Apotheken, Arzt, andere medizinische Praxen, Friseure, Schönheits-Tempel, Gastronomie, Tankstellen, Discounter, Einkaufs- und Baumärkte, Center für zwei und vier Räder, sowie unsere fleißigen Einzelhändler. Hier kann Frau und Mann, Kind und Kegel, Hund und Katz, groß und klein, Jung und Alt, dick und dünn, mit kleinem oder größerem Portemonnaie einkaufen, was das Herz begehrt. Mode, Bekleidung, Taschen und Schuhe, Schmuck, Brillen, Kosmetik, Schreib- und Haushaltswaren, Elektroartikel, Lebensmittel und, und, und.

Liebe Plattlinger, wer meint jetzt immer noch, dass wir keine Kultur- und Einkaufsstadt sind? Mit diesem überaus großen Angebot müsste ja Plattling sogar ‘Shopping-Queen’ tauglich sein!?! Mir reicht's, und nix für ungut!“

Bärbel Vollkommer-Würfel Stadträtin

  1. März, 2016