Rekordhaushalt 2014

Gestern Abend beschloss der Stadtrat einstimmig den höchsten Haushalt der Stadtgeschichte. Sah es zu Ende des vergangenen Jahres noch erschreckend dürftig auf der Einnahmenseite aus, so war die Freude im Finanzausschuss umso größer, als ein unerwarteter Steuerbescheid im Haushalt eintraf.

Wie immer nahmen nach den Berichten von erstem Bürgermeister Erich Schmid und des Stadtkämmerers Harald Kappl die Fraktionsvorsitzenden Stellung. Für die SPD analysierte Georg Weiß das erfreuliche Zahlenwerk:

Haushaltsrede 2014 (PDF, 2,47 MB)

Vor allem einem Umstand ist die gute Finanzlage der Stadt zu verdanken: Dem Bürgerbegehren in 2008, das die SPD gestartet hat, und dem sich die Freien Wähler gerade noch rechtzeitig anschlossen. Wär dieses Begehren nicht gelungen, so stände seit 2010 hinter St. Magdalena das 15 Millionen Euro teure Bürgerzentrum, mit einem jährlichen Defizit von circa 250.000€. Damit wären gegenwärtig keine 8,5 Millionen Euro in der städtischen Rücklage, sondern ein Minus von etwa 7,5 Millionen. Nur mit einem Verzicht auf die Neubauten bei der Grundschule, der Mittelschule und dem Teilausbau der Landauer-Straße wäre diese Verschuldung unterblieben.

So sieht das Auf & Ab bei den Einnahmen aus:

Einnahmen Auf&Ab 2014 (PDF, 783 kB)

Der starken Ausschläge wegen achten wir SPD-Stadträte sehr darauf, dass in Zeiten hoher Einnahmen keinen Ausgabe-Euphorie ausbricht, denn oft trafen starke Einnahmen mit hohen Abführungen an den Landkreis zusammen. Darum muss die Zuführung in die Rücklage mindestens so hoch sein wie nach Umlagepunkten recht genau bestimmbare Kreisumlage.